Start Blog Seite 37

Andreas Schrobback zum Thema: Positive Entwicklung auf dem Immobilienmarkt Leipzig

Andreas Schrobback(Berlin, 30.11.2012) In vielen großen Städten Deutschlands boomt der Immobilienmarkt. In westlichen Metropolen des Landes sind Immobilien für viele Käufer deshalb oftmals nicht mehr bezahlbar. Allerdings gibt es im Osten des Landes noch viele günstige und auch attraktive Immobilienangebote, laut Andreas Schrobback auch in der Messestadt Leipzig. Der Markt überzeugte in den letzten Jahren insbesondere durch Stabilität. Zudem konnte sich der Leerstand am Wohnungsmarkt in den letzten Jahren deutlich zurückentwickeln. Das spricht für eine positive Entwicklung des gesamten Immobilienmarktes der Stadt. Dabei sind es vor allen Dingen junge Menschen, welche den attraktiven Wohnraum der Metropole des Ostens für sich entdeckt haben. Viele kommen zum Studieren in die Stadt, aber auch um in der modernen Metropole in das Berufsleben zu starten.

Denn neben den Immobilien für attraktiven Wohnraum konnte sich in Leipzig auch ein einflussreicher Handelsplatz entwickeln und Industrie wurde erfolgreich ansiedelt. So gilt Leipzig nicht zu unrecht als Wirtschafts- und Handelszentrum Ostdeutschlands. Die gute moderne Infrastruktur der Stadt und die gute Lage sorgten bereits Mitte der 90er Jahre dafür, dass viele Unternehmen die Stadt als Standort auswählten. Der Nahverkehr gilt als vorbildlich und mit dem guten Netz an Autobahnen, dem Flughafen und dem großen Bahnhof der Stadt, ist Leipzig sehr gut mit den großen Städten Deutschlands, aber auch gut mit den Metropolen Europas vernetzt. Deshalb sind es wohl auch einige der großen, weltweit bekannten Unternehmen, welche einen Standort in Leipzig haben, wie zum Beispiel Unister Holding, Porsche, Siemens und einige weitere. Zudem zählt Leipzig in Deutschland zu den führenden Messeplätzen, ist ein Teil des Ballungsraums Leipzig-Halle und einer der Kernstädte der Metropolregion Mitteldeutschland.

Langfristig gute Preissteigerungen am Immobilienmarkt zu erwarten

In der modernen Zukunftsstadt Leipzig ist langfristig sicherlich auch mit deutlich höheren Immobilienpreisen zu rechnen, so wie es sich in anderen großen Metropolen Deutschlands mittlerweile auch zeigt. Dadurch können Anleger auf lange Sicht mit guten Preissteigerungen am Immobilienmarkt rechnen. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren touristisch und kulturell als echte Wachstumsstadt einen Namen gemacht. Alte Relikte, welche noch aus Zeiten der DDR stammten, wurden mittlerweile vielerorts abgerissen, sodass Platz für neue Immobilien geschaffen werden konnte. Dadurch entstand in Leipzig viel hochwertiger Wohnraum.

Allerdings wurden nicht alle alten Bauwerke abgerissen, denn in der geschichtsträchtigen Stadt Leipzig gibt es einige, erhaltungswürdige Bauwerke. Darunter auch viele Gebäude aus der Gründerzeit, welche im prachtvollen Stil errichtet wurden. Viele der alten Bauwerke der Innenstadt wurden bereits saniert und stehen dem Immobilienmarkt somit schon wieder zur Verfügung. Dadurch gibt es in Leipzig viel attraktiven Wohnraum in großzügig geschnittenen Altbauwohnungen. Durch die Vielfalt an Altbauten haben Anleger eine gute Auswahl. Selbst in bester Lage können Denkmalschutz-Immobilien erworben werden. Vom Wachstum der Stadt können somit auch Immobilienkäufer profitieren. Insbesondere die Nachfrage nach Denkmalschutz-Immobilien ist in Leipzig deshalb groß.

Attraktiver Wohnraum in einer modernen Metropole

Die Nachfrage lässt sich sicherlich damit erklären, dass Leipzig den Einwohnern einen sehr attraktiven Lebensraum zu bieten hat. Die Trendviertel der Stadt sind zum Beispiel das Waldstraßenviertel im nordwestlichen Zentrum, das Musikviertel im südlichen Zentrum und auch einzelne Regionen der Südvorstadt sind auf dem Immobilienmarkt gut nachgefragt. Aber auch in diesen attraktiven Wohngebieten sind die Preise für Immobilien immer noch deutlich niedriger als in anderen, vergleichbar großen Städten Deutschlands, sodass sich der Kauf einer Immobilie in Leipzig insbesondere in diesen Zeiten lohnt.

Neben dem Kauf einer großzügig geschnittenen Immobilien in attraktiver Wohnlage können Käufer von Denkmalschutz-Immobilien auch von den guten Steuersparmöglichkeiten profitieren, so Andreas Schrobback. Anleger können zum Beispiel für den Kauf, aber insbesondere auch für notwendige Sanierungsmaßnahmen hohe Kosten von der Steuer absetzen. Auch wer eine denkmalgeschützte Immobilie für den Eigenbedarf kauft und saniert, kann gute steuerliche Vorteile nutzen.

Weitere Informationen

http://andreas-schrobback.de

Immobilien werden in Deutschland immer teurer

Schrobback Immobilien Berlin Der Trend zum Eigenheim und der Immobilie als langfristige Kapitalanlage setzt sich fort. Die gestiegene Nachfrage, die vor allem in den großen Städten Deutschlands zu beobachten ist, hat allerdings auch Auswirkungen auf die Verkaufspreise. Dennoch sollten Sie nicht von einer gefürchteten Immobilienblase ausgehen, die auf Spekulationen an den Märkten zurückzuführen sind. Die Entwicklung der Preise richtet sich in Deutschland nach der tatsächlichen Nachfrage, die vielerorts höher liegt als das verfügbare Angebot.

Hohe Preisanstiege in Berlin, München und anderen Großstädten

Günstiger Wohnraum wird immer seltener. Im vergangenen Jahr konnten Preissteigerungen für Eigentumswohnungen in deutschen Städten von mitunter acht Prozent festgestellt werden. Auch für dieses Jahr zeichnet sich ein weiterer Anstieg von etwa 2,5 Prozent bis zum Jahresende ab. Die stärksten Preisentwicklungen liegen in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg vor, die insbesondere aufgrund ihrer Standortvorteile und der hohen Kaufkraft vorne liegen. Als Käufer einer neu errichteten Eigentumswohnung werden Sie die Preisentwicklung besonders deutlich spüren. Weniger betroffen sind hingegen Altbauten, da das Angebot in diesem Segment höher liegt. Beim Kauf von Immobilien in Städten mittlerer Größe, wie etwa Dresden, Kiel und Magdeburg, können Sie hingegen mit moderaten Preisanstiegen kalkulieren.

Trotz steigender Preise kann sich die Finanzierung einer Immobilie gerade jetzt auszahlen. Der Kostenanstieg wird sich auch zukünftig fortsetzen, sodass die Immobilien nicht dem Risiko des starken Werteverlusts ausgesetzt sind. Außerdem kann das Eigenheim vor Verlusten durch Inflation schützen. Die eigene Immobilie ist eine gesicherte Altersvorsorge, die sich selbst nutzen oder vermieten lässt. Investieren Sie in Objekte mit guter Lage, die nachhaltig gefragt sind und sich durch Modernisierungen im Wert steigern lassen. Steigende Preise sind auch in der kommenden Zeit zu erwarten, da derzeit kaum eine andere Kapitalanlage eine renditestarke Alternative zum Immobilieninvestment bieten kann

Dr. Klein-Trendindikator Baufinanzierung 10/2012: Standardrate steigt aufgrund höherer Baufinanzierungszinsen an

250x250Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher Dr. Klein & Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung und kommentiert die Ergebnisse des Dr. Klein-Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Während die Finanzierungsbedingungen für private Wohnimmobilien im September einen historischen Tiefpunkt erreicht hatten, zieht die monatliche Standardrate im Oktober etwas an und erhöht sich um 15 Euro. Zurückzuführen ist dies auf den Anstieg der Baufinanzierungszinsen. Für eine Finanzierung von 150.000 Euro, für die eine zehnjährige Sollzinsbindung vereinbart wurde, die zu 80 Prozent beliehen und mit zwei Prozent getilgt wird, fällt aktuell eine Rate von 598 Euro pro Monat an. Im Vorjahr war die Standardrate mit 665 Euro 67 Euro höher. Damit sind die Finanzierungskosten für Wohnimmobilien trotz der leicht gestiegenen Standardrate im langfristigen Vergleich immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau.

Wie im Vormonat liegt im Oktober die durchschnittliche Darlehenssumme bei 157.000 Euro und somit 6.000 Euro über dem Vorjahreswert. Die Gründe für die auf Jahressicht angezogene Finanzierungssumme sind einerseits die gestiegenen Immobilienpreise und andererseits ein geringerer Eigenkapitaleinsatz. Dies zeigt sich auch im Europace-Hauspreisindex, welcher im Oktober einen neuen Höchststand erreicht hat. Bei allen Objektsegmenten sind die Preise deutlich angezogen, der größte Anstieg ist bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern zu verzeichnen. Dies spiegelt sich auch in dem gestiegenen Beleihungsauslauf des DTB wider. Während der Beleihungsauslauf in den beiden Vormonaten gesunken ist, steigt der Fremdfinanzierungsanteil im Oktober von 77,94 auf 78,61 Prozent. Damit ist das von Erwerbern eingebrachte Eigenkapital mit 21,39 Prozent auf einem soliden Niveau, war jedoch vor einem Jahr mit 23,28 Prozent etwas höher. Das vorteilhafte Finanzierungsumfeld ermöglicht aktuell auch Kunden den Kauf oder Bau von Wohneigentum, die sich dies bei einem höheren Zinsniveau nicht leisten konnten.

Dass Immobilienerwerber heute trotz einem höheren Fremdfinanzierungsanteil auf Sicherheit setzen, zeigt sich im Tilgungssatz sowie bei der Sollzinsbindung. Die Tilgung bleibt im Oktober stabil bei 1,98 Prozent – nahe des von Dr. Klein empfohlenen Tilgungssatzes von 2 Prozent. Dies hat zur Folge, dass die Restschuld, die am Ende der ersten Zinsbindung neu finanziert werden muss, geringer ausfällt und damit die Folgen eines Zinsänderungsrisikos verkleinert werden. Das Zinsänderungsrisiko bezeichnet das Risiko, bei einer Anschlussfinanzierung aufgrund steigender Zinsen die Rate nicht mehr zahlen zu können. Vor einem Jahr betrug der Tilgungssatz nur 1,90 Prozent. Einen leichten Anstieg verzeichnet die durchschnittliche Sollzinsbindung. Sie liegt derzeit bei 12 Jahren, im Vorjahr waren es im Schnitt nur 11 Jahre und drei Monate. Kreditnehmer sichern sich also die niedrigen Baufinanzierungszinsen für einen längeren Zeitraum und verringern auch dadurch das Zinsänderungsrisiko: Durch Zinsbindungen von 20 bis 30 Jahren lässt sich dieses weiter reduzieren. Aktuell scheinen Anschlussfinanzierer auf weiter sinkende Zinsen zu setzen, da der Anteil der Forwardfinanzierungen von 12,61 Prozent auf 11,96 Prozent sinkt. Langfristig wird allerdings eher eine Erhöhung des Zinsniveaus erwartet.

Über den Dr. Klein-Trendindikator „Baufinanzierung“ (DTB)
Der DTB zeigt die monatliche Entwicklung der wichtigsten Baufinanzierungs-Parameter. Dazu zählt neben der Darlehenshöhe, dem Tilgungssatz und dem Beleihungsauslauf auch die Verteilung der Darlehensarten. Die Standardrate zeigt zudem an, wie viel ein durchschnittliches Darlehen von 150
Tsd. Euro an monatlicher Rate kostet. Anders als oft schwer vergleichbare Durchschnitts-Zinssätze, ermöglicht die Standardrate dem Privatkunden, die tatsächlichen Kosten für die Finanzierung einer Immobilie zu vergleichen. Die Ergebnisse des DTB werden monatlich aus Daten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der einzige unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Der DTB basiert auf bis zu 20.000 Finanzierungen mit einem monatlichen Finanzierungsvolumen von über 3 Mrd. Euro.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 700 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Michaela Reimann
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressesprecherin
Tel.: +49 (0) 30/ 4 20 86 1936
E-Mail: michaela.reimann@drklein.de

Andreas Schrobback erläutert das Thema: Denkmalschutz

Andreas Schrobback (Berlin, 23.11.2012) In Deutschland gibt es viele Bauwerke, die unter Denkmalschutz stehen. Dadurch hat sich das Land eine besondere Vielfalt an kulturhistorischen Zeitzeugen bewahren können. Die architektonische Vielfalt ist ein kulturelles Erbe, welches einen besonderen Schutz verdient. Viele Bauwerke sind für die Wissenschaft, Kunst und auch für die Kultur von besonderer Bedeutung und erzählen zum Teil auch ein Stück Heimatgeschichte. Aber auch im Bereich der Geldanlage sind Baudenkmäler eine gern gesehene Investition, denn mit diesen Immobilien können Anleger, im Gegensatz zu Neubauten, bessere Steuerersparnisse und Abschreibungsmöglichkeiten nutzen. Aber auch bei der Eigennutzung können Immobilienbesitzer von hohen Steuerersparnissen profitieren.

Steuerliche Vorteile beim Erwerb von denkmalgeschützten Immobilien

Im Gegensatz zu neuen Immobilien können Käufer einer denkmalgeschützten Immobilie einen großen Teil der Sanierungskosten von der Steuer absetzen und auch ein Teil des Kaufpreises kann über einen langen Zeitraum abgeschrieben werden. Der Staat fördert den Kauf und die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude, damit diese auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Die Kosten für die Instandhaltungsmaßnahmen kann der Staat selbst nicht aufbringen, sodass er im Gegenzug das private Engagement der Käufer und Sanierer von denkmalgeschützten Immobilien belohnt.

Kapitalanleger können deshalb in den ersten acht Jahren laut § 7i EStG jeweils neun Prozent und in weiteren vier Jahren sieben Prozent der Sanierungskosten der Immobilie steuerlich geltend machen. Von der Altsubstanz des Bauwerks können Anleger nochmals, je nach Baujahr, 2 bis 2,5 Prozent in 50 oder 40 Jahren linear abschreiben. Aber nicht nur Anleger, sondern auch Käufer, welche die denkmalgeschützte Immobilien zu eigenen Wohnzwecken nutzen möchten, haben guten Möglichkeiten, steuerliche Vorteile zu nutzen. In den ersten zehn Jahren können Eigennutzer jeweils neun Prozent der Sanierungskosten steuerlich absetzen. Dadurch können sich Immobilienbesitzer große Teile der Sanierungskosten durch die Steuerersparnis wieder zurückholen.

Allerdings ist es nicht nur der steuerliche Vorteil und die Denkmalschutzabschreibung, welcher den Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie für viele Anleger, ganz egal ob zum Erwerb einer Kapitalanlage oder zur Eigennutzung, so attraktiv macht. Auch ein Baudenkmal kann sich, je nach Lage und Zustand, zu einer langfristig sehr guten Investition mit guter Rendite entwickeln. Deshalb sollten Interessenten vor dem Kauf stets die Lage berücksichtigen und den Sanierungsbedarf genau berechnen. Jedoch lohnt sich in vielen Fällen selbst eine aufwendige Sanierung noch, denn von den Kosten können Anleger einen großen Anteil der zuvor erwähnten Steuerersparnis wieder abziehen. Die höchste Ersparnis können Käufer nutzen, welche die denkmalgeschützte Immobilie als Kapitalanlage nutzen möchten, denn sie können mit den Jahren bis zu 100 Prozent der Sanierungskosten in der Einkommensteuererklärung angeben. Bei der Eigennutzung einer denkmalgeschützten Immobilie liegt diese Steuerersparnis immer noch bei bis zu 90 Prozent dieser Kosten.

Der gesetzliche Denkmalschutz in Deutschland

Ist der Erhalt eines historischen Bauwerks von öffentlichem Interesse, wie zum Beispiel aufgrund der traditionsreichen Geschichte, die mit dem Bauwerk verbunden werden kann, dann kann die Immobilie unter gesetzlichen Schutz gestellt werden. In Deutschland gibt es dazu spezielle Denkmalschutzgesetze. Allerdings sind die gesetzlichen Regelungen nicht einheitlich, denn jedes Bundesland kann eigne Regeln dazu aufstellen. Deshalb gibt es in Deutschland 16 Denkmalschutzgesetze zu beachten. Jedoch haben all diese Gesetze eine grundlegende Gemeinsamkeit: Sie dienen alle dem Schutz kulturhistorischen Denkmäler. Bei jeder einzelnen Immobilie übernimmt die jeweils zuständige Denkmalschutzbehörde die Prüfung und Festlegung, ob es laut den Gesetzen unter den Denkmalschutz fällt. Anschließend wird das Baudenkmal in die Denkmalliste eingetragen. Dabei handelt es sich um eine regionale Liste, in der alle Denkmäler der Region aufgeführt werden müssen. Wichtig für Anleger ist, sich vorher zu informieren, ob es sich bei der Immobilie auch tatsächlich um ein Baudenkmal handelt, welches in einer der regionalen Listen der Denkmalschutzbehörde aufgeführt wird. Wird die Immobilie nicht in dieser Liste aufgeführt, dann können die steuerlichen Vorteile und Abschreibungsmöglichkeiten nicht in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen

https://andreas-schrobback-immobilien.de/denkmalschutzimmobilie/

Steigender Grundwasserspiegel in Berlin könnte Immobilien stark schädigen

Grundwasser Berlin Innerhalb der letzten 20 Jahre soll der Grundwasserspiegel in Berlin erheblich angestiegen sein. Es wird von einem halben Meter gesprochen. Das kann für die dortigen Immobilien hohe Schäden nach sich ziehen. Insbesondere die Gebäude im Berliner Urstromtal wären bei anhaltender Steigung des Grundwasserspiegels betroffen.

Zu dieser Region Berlins zählen Stadtteile wie das Zentrum, Köpenick, Friedrichshain und einige weitere bekannte Teile der Hauptstadt. Allerdings sollen bereits jetzt schon rund 10.000 Berliner Immobilien von Schäden durch das steigende Grundwasser betroffen sein. Schäden entstehen bei den betreffenden Gebäuden zum Beispiel durch vollgelaufene Keller und auch durch Schäden am Fundament. Deshalb wird es für viele Immobilienbesitzer in Berlin in Zukunft wichtig sein, entsprechende bauliche Maßnahmen zu treffen, um Schäden an der Immobilie durch steigendes Grundwasser zu verhindern.

Warum steigt das Grundwasser in Berlin?

Der steigende Grundwasserspiegel ist zunächst auf den Klimawandel zurückzuführen. Aber einen weitaus größeren Anteil hat wohl der sehr geringe Wasserverbrauch. Dieser ließ den Grundwasserspiegel in den letzten 20 Jahren dramatisch ansteigen. In der Hauptstadt wurde in der Zeit deutlich weniger Wasser verbraucht. Das führte dazu, dass sogar einige Wasserwerke geschlossen werden konnten. Dadurch wurde aber nicht mehr ausreichend Schichtwasser abgeleitet, was zum Anstieg des Grundwassers maßgeblich beitrug. Aufgrund der alarmierend hohen Werte schaltete sich jetzt auch die Politik ein. Im Rahmen einer Grundwasserkonferenz soll geklärt werden, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Sachverständige und Betroffene werden in naher Zukunft eine Lösung ausarbeiten müssen, damit hohe Schäden an den Immobilien der Hauptstadt vermieden werden können.

Bildquelle © draghicich – Fotolia.com

Grunderwerbssteuer steigt in vielen Bundesländern an

Andreas Schrobback Immobilien News - Grunderwerbssteuer Die Grunderwerbssteuer wird beim Kauf einer Immobilie fällig. Diese Steuer wird beim Kauf von bebauten und unbebauten Grundstücken verlangt. In der Regel ist der Kaufpreis die Bemessungsgrundlage, anhand welcher die Steuer berechnet werden kann. Viele Bundesländer haben diese Belastung für Immobilienkäufer in den letzten Jahren stark ansteigen lassen.

Die Bundesländer können die Höhe des Steuersatzes der Grunderwerbssteuer mittlerweile selbst festlegen und nutzen dies auch, um mehr Geld einzunehmen. Lange Zeit lag der Bundesdurchschnitt bei rund 3,5 Prozent, jedoch lagen viele Bundesländer bereits im Jahr 2012 deutlich darüber. Im Oktober 2011 wurde der Grunderwerb in Nordrhein-Westfalen deutlich teurer. Lag die Grunderwerbssteuer in diesem Bundesland zuvor noch bei 3,5 Prozent, so lag sie ab diesem Zeitpunkt bei fünf Prozent. Auch in anderen Bundesländern wie Niedersachsen und Bremen stiegen die Steuern für den Grunderwerb bereits deutlich an, von 3,5 auf 4,5 Prozent. Im Juni 2012 entschied sich auch Mecklenburg-Vorpommern dazu, die Grunderwerbssteuer wie in NRW auch, um 1,5 Prozent auf 5 Prozent ansteigen zu lassen.

Höhere Kosten für Käufer von Immobilien

Durch den starken Anstieg der Grunderwerbssteuer müssen Käufer von Immobilien mit erheblich höheren Kosten rechnen. Beim Kauf einer 100.000 Euro teuren Immobilie liegen die Mehrkosten für Käufer in NRW zum Beispiel bei mehr als 1.500 Euro, als noch in den ersten Monaten des Jahres 2011. Bei teureren Immobilien fällt der Mehraufwand dementsprechend höher aus. Trotz der höheren Kosten für Steuern lohnt sich der Immobilienkauf aber immer noch, denn die Zinsen für den Immobilienkredit sind immer noch sehr niedrig. Sollte sich das in der nächsten Zeit allerdings ändern, dann machen sich die höheren Ausgaben für die Grunderwerbssteuer schon deutlicher bemerkbar.

Bildquelle © tanatat – Fotolia.com

 

Baufinanzierungszinsen bleiben auf niedrigem Niveau

Im November folgten die zehnjährigen Annuitätendarlehen dem im Vormonat eingeleiteten Abwärtstrend und liegen aktuell nur wenig über dem historischen Tiefstwert vom Juni dieses Jahres. Die Treiber hierfür sind die vergleichsweise gute Konjunktur in Deutschland und die hohe Hemmschwelle der kriselnden Euro-Staaten Hilfe der EZB anzunehmen, da damit strenge Restriktionen verbunden sind.

Bauzinsen

Die Nachfrage nach sicheren, deutschen Staatsanleihen ist trotz minimaler Rendite nach wie vor hoch. Deutschlands Wirtschaft steht im Vergleich zur Eurozone insgesamt auch mit schwächelnder Konjunktur noch als Wachstumssieger dar. Neben dem Internationalen Währungsfond und vielen Wirtschaftsforschungsinstituten sorgte sich auch die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer jüngsten Sitzung hauptsächlich um die Wirtschaftsentwicklung der Eurozone.

Am 8. November 2012 beschloss der EZB-Rat, den Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent zu belassen. Damit versucht dieser, die nach wie vor schwache und mit Risiken behaftete Wirtschaftsleistung im Euroraum zu stützen. Laut Mario Draghi sind die Wachstumsaussichten für Europa auch für das kommende Jahr verhalten. Die Gründe für die nur langsame Erholung sind die notwendige Sanierung der Staatshaushalte und das ungleiche Wachstum der verschiedenen Länder. Inwiefern die EZB ihre Erwartungen zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihrer Dezember-Sitzung weiter nach unten korrigieren wird, ist offen. Ebenso habe man, so Draghi, noch nicht festgelegt, wie man mit dem Leitzins im kommenden Jahr verfahren werde. Aus Sicht vieler Kritiker nimmt die EZB als eigentliche Hüterin der Geldwertstabilität damit eine steigende Inflation in Kauf, um die politischen Maßnahmen zur Stabilisierung Europas zu unterstützen.

Das Angebot der EZB, Staatsanleihen kriselnder Länder aufzukaufen, sollte Vertrauen in die Märkte bringen und deren Funktionsfähigkeit verbessern, sagte Draghi. Die Ursache für das Misstrauen an den Märkten sei jedoch in der Politik zu finden und müsste auch da behoben werden. Mit der Ankündigung der Staatsanleihenkäufe habe die EZB den Ländern nur Zeit gekauft, mahnte Draghi. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass viele Krisenländer unter den Rettungsschirm schlüpfen und die Europäische Zentralbank Staatsanleihen aufkauft, sinkt. Denn der Eingriff in die nationale Souveränität wird von den Krisenländern mit den damit verbundenen strengen Reformvorgaben als zu restriktiv empfunden. Aus diesem Grund hat Spanien trotz der momentan wieder gestiegenen Risikoaufschläge noch keinen Hilfsantrag gestellt.

Der vor wenigen Tagen veröffentlichte Troika Bericht bescheinigt Griechenland zwar Fortschritte, macht aber deutlich, dass für die Erfüllung der Spar- und Reformauflagen deutlich mehr Zeit und Geld benötigt wird als bisher angenommen. Trotzdem wird sich die Auszahlung der seit Juni ausstehenden Hilfstranche aus dem 2. Rettungspaket verzögern, da zunächst die Frage der langfristigen Schuldentragfähigkeit Griechenlands geklärt werden muss. Aktuell scheint es Athen trotzdem gelungen zu sein, eine erneut drohende Staatspleite abzuwenden, indem die für diesen Freitag zur Schuldentilgung benötigten Mittel vollständig eingesammelt werden konnten.
Zur Diskussion stehen verschiedene Instrumente, die auch kombiniert werden können: Neben einer Lockerung der Sparziele – wie z. B. einer Fristverlängerung für deren Erfüllung – ist auch ein weiterer Schuldenschnitt denkbar.
„So lange sich die Europäische Zentralbank im Schulterschluss mit der Politik als Wachstumsförderer versteht und immer weniger seine Funktion als reiner Währungshüter ausübt, werden die Baufinanzierungszinsen in Deutschland stark von der Wirtschaftsentwicklung und den Hilfsanfragen anderer Euroländer abhängen“, sagt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG. Ob, wann und in welchem Umfang die angebotenen Hilfsangebote in Anspruch genommen werden, bleibt abzuwarten. Allerdings ist zu erwarten, dass die Baufinanzierungszinsen in Deutschland sehr schnell steigen, wenn die Reformen fruchten und die Wirtschaft in der Eurozone anzieht. Wer eine Immobilie erwerben oder bauen möchte, sollte sich frühzeitig nach einer geeigneten Finanzierung umsehen. Oftmals lohnt es sich beim aktuell niedrigen Zinsniveau auch bei bestehenden Baufinanzierungen, sich bereits vorzeitig durch ein Forward-Darlehen für eine Anschlussfinanzierung die Konditionen zu sichern.

Tendenz:
• Kurzfristig: seitwärts
• Langfristig: steigend

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 700 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Michaela Reimann
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressesprecherin
Tel.: +49 (0) 30/ 4 20 86 1936
E-Mail: michaela.reimann@drklein.de