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Andreas Schrobback empfiehlt eine werthaltige Denkmalimmobilie als Kapitalanlage

andreas-schrobback-pm05bl(Berlin, 21.12.2012) Viele Privatanleger fürchten um ihre Ersparnisse, da die Prognosen zur Inflationsentwicklung weniger positiv ausfallen und die Euro-Krise die Unsicherheit unter den Investoren erhöht. Als empfehlenswerte Alternative zu Aktien, Fondsanteilen und anderen Produkten des Kapitalmarkts, die in der vergangenen Zeit eher durch ihre Verlustzahlen auffielen, gelten Immobilien in strukturstarken Regionen. Immobilien und ihre Grundstücke sind ein reales Gut, das nicht vermehrt werden kann und dadurch die gewünschte Werthaltigkeit aufweist. Beim Kauf haben Kapitalanleger die Wahl zwischen Neubauimmobilien und Bestandsimmobilien, die ihre jeweiligen Vorteile bieten und Risiken aufweisen. Eine Immobilie mit spezifischen Besonderheiten ist das Baudenkmal, das von kulturhistorischer Bedeutung ist und daher auch für nachfolgende Generationen erhalten werden soll. Die Immobilien zeichnen sich meist durch ihre außergewöhnliche Architektur aus, die das Bild der Altstadt und die historischen Ortskerne prägt. Aufgrund ihres einmaligen Charakters sind die denkmalgeschützten Immobilien bei den Investoren gefragt, da sie über die entscheidenden Merkmale einer sicheren Kapitalanlage verfügen.

Argumente für den Kauf einer Denkmalimmobilie als Kapitalanlage

Als eines der wichtigsten Kriterien beim Immobilienkauf gilt die Lage, da diese wesentlich die Nachfrage und damit auch den Preis eines Objektes bestimmt. Denkmalgeschützte Immobilien sind aufgrund der Stadtentwicklung, die historisch im Zentrum begann, häufig in bester Innenstadtlage und in Bezirken nahe dem Stadtkern zu finden. Doch nicht nur die Lage macht Denkmalimmobilien zu den gefragten Objekten auf dem Markt. Auch die repräsentative Architektur, gut geschnittene Grundrisse und ein hoher Wohnstandard dank der Sanierung machen den Reiz der Objekte aus. Denkmalgeschützte Immobilien sind nur in begrenzter Anzahl auf den Immobilienmärkten vorhanden, weshalb die Nachfrage das Angebot vielerorts übersteigt. Sanierte Baudenkmäler können häufig zu Mietpreisen angeboten werden, die über dem ortsüblichen Durchschnitt liegen. Außerdem weisen die Objekte einen geringen Leerstand auf, wodurch Erwerber nur ein geringes Risiko bei der Vermietung eingehen müssen und von regelmäßigen Mieteinkünften profitieren. Durch Modernisierungen lassen sich außerdem Potenziale zur Wertsteigerung realisieren, wodurch die Immobilie möglicherweise mit Gewinn wieder verkauft werden kann. Ganz entscheidend auf die Attraktivität von Denkmalschutzimmobilien wirken sich die Regelungen zum Einkommensteuergesetz in Deutschland aus, die für Baudenkmäler höhere Abschreibungen vorsehen.

Mögliche Steuervorzüge durch die Sanierung

Wer hierzulande ein Baudenkmal erwirbt und erforderliche Sanierungen durchführt bzw. ein entsprechendes Objekt von einem Bauträger kauft, kann die Kosten von der Steuer absetzen. Dadurch ergeben sich potenzielle Ersparnisse, deren Höhe vom persönlichen Einkommen und der Gesamtsumme der Modernisierungskosten abhängig ist. Die Erhaltung von Denkmalschutzimmobilien wird durch höhere Abschreibungssätze gefördert, die auch für Selbstnutzer gelten. Bei einer vermieteten Denkmalschutzimmobilie kann der Erwerber die Kosten über bis zu 12 Jahre vollständig in seiner Einkommensteuererklärung geltend machen. Dabei gilt die Sonder-AfA in Höhe von 9 Prozent über 8 Jahre und anschließend 7 Prozent für weitere 4 Jahre. Bei Selbstnutzung entspricht die Abschreibung 9 Prozent für bis zu 10 Jahre, sodass sich auch bei dieser Variante bis zu 90 Prozent der Sanierungskosten von der Steuer absetzen lassen. Ob der Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie steuerlich sinnvoll ist, kann jeder Erwerber berechnen lassen. Außerdem sollten alle Kriterien gelten, die auch beim Kauf von anderen Immobilien angewandt werden. Käufer sollten darauf achten, dass sich das Objekt an einem wirtschaftlich etablierten und gefragten Standort befindet. Zudem kann die Beauftragung eines Sachverständigen ratsam sein, der die Bausubstanz untersucht und die voraussichtlichen Kosten der Sanierung kalkuliert. Das Objekt sollte selbst aufgrund seiner Möglichkeiten zur Steueroptimierung nicht zu einem Preis weit über dem Marktwert gekauft werden, da dadurch die Rendite geschmälert werden könnte und Verluste beim Wiederverkauf möglich sind.

Weitere Informationen
http://andreas-schrobback.de/denkmalimmobilie/

Andreas Schrobback
Hagenstraße 67 D-14193 Berlin

Tel.: 030 814042200
E-Mail: info at andreas-schrobback dot de
Web: http://andreas-schrobback.de

Sparkassen sind für die Finanzierung von Immobilienkäufen besonders beliebt

Sparkasse BerlinWährend Direktbanken häufig mit günstigen Kreditzinsen punkten können, sind es doch die Sparkassen, die von Käufern bevorzugt werden. Das Marktforschungsinstituts Maritz Research hat herausgefunden, dass sie einen Anteil von fast 20 Prozent einnehmen.

Damit sind die Sparkassen ein deutlicher Marktführer bei der Vergabe von Krediten für die Immobilienfinanzierung. Erst danach können sich die Volks- und Raiffeisenbanken mit 11 Prozent und die Direktbank ING-DiBa mit 8 Prozent behaupten. Die Auswertung zeigt, dass viele Privatkunden nach wie vor auf ihre Hausbank setzen oder den Service der Kreditinstitute schätzen. Dabei bieten die Sparkassen nicht immer die besten Zinskonditionen im Vergleich. Aus der Studie lässt sich daher ableiten, dass für viele Kunden eine persönliche Beratung und das traditionelle Image der Bank eine größere Rolle spielt als der Effektivzins.

Die Filiale gewinnt gegenüber dem Abschluss im Internet

Aus der Untersuchung von Maritz Research, die in den Monaten Juli und August in diesem Jahr durchgeführt wurde, geht außerdem eine weitere wichtige Erkenntnis hervor. Nur 17 Prozent nutzen das Internet, um darüber ihre Immobilienfinanzierung abzuschließen. 71 Prozent nehmen hingegen die Möglichkeit wahr, eine Filiale vor Ort aufzusuchen und mit ihrem Bankberater die Finanzierung zu planen. Damit haben die Sparkassen durch ihr dichtes Filialnetz gegenüber den Direktbanken einen Vorteil, da diese in vielen Regionen nicht anzutreffen sind. Demnach ergibt sich für die Online-Anbieter der Hinweis, mehr Informationen für Interessenten zur Verfügung zu stellen und auf die Anfragen individuell einzugehen. Ein wichtiger Faktor ist das Vertrauen, das auch im Internet geschaffen werden sollte.

Andreas Schrobback: Nachfrage nach Denkmalobjekten steigt

Andreas Schrobback Wirtschaftsberatung (Berlin, 18.12.2012) In Deutschland stehen viele Immobilien, aufgrund der kulturhistorischen Bedeutung für die Gesellschaft, unter Denkmalschutz. Der Schutz bezieht sich meist auf die Fenster, die Fassade und andere Gebäudemerkmale. Diese Teile des Gebäudes müssen erhalten werden. Allerdings ist der Staat nicht in der Lage, alle Denkmalschutzobjekte zu sanieren und damit entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu erhalten, sodass Käufer beim Kauf, aber insbesondere bei der Sanierung der Objekte, staatlich gefördert werden. Das macht Denkmalobjekte für Anleger sehr attraktiv, zumal viele Anleger ohnehin wieder vermehrt auf der Suche nach physischen Anlagewerten sind.

Sachwerte als solide und lukrative Geldanlage

Viele Anleger setzen in Zeiten der turbulenten Börsen und bei Währungsturbulenzen wieder vermehrt auf Sachwerte. Immer mehr Anleger haben sich bereits für physische Edelmetalle, wie für Gold, Platin oder Silber entschieden. Zudem zählen aber auch Immobilien nach wie vor zu den beliebten Kapitalanlagen. Das liegt laut Andreas Schrobback zum einen daran, dass die Renditemöglichkeiten vieler klassischer Anlagearten stark gesunken sind. Oftmals kann mit vielen anderen Arten der Geldanlage noch niemals die Inflationsrate ausgeglichen werden. Bei einer schlecht gewählten Geldanlage würde das Vermögen, bei gleichzeitig steigender Inflation, mit den Jahren an Wert verlieren. Deshalb sind viele Anleger auf der Suche nach sicheren und zugleich lukrativen Alternativen und haben im Zuge dessen auch wieder vermehrt Immobilien als gute Kapitalanlagen für sich entdeckt. Immerhin haben die privaten Haushalte Deutschlands derzeit rund die Hälfte ihres Vermögens bereits in Immobilie angelegt. Dabei gelten Immobilien schon seit langer Zeit als solide und lukrative Geldanlage. Insbesondere als Altersvorsorge haben sich Immobilien bezahlt gemacht. Das hat sich insbesondere in Zeiten der Finanzkrise und danach gezeigt. Durch die derzeit sehr niedrigen Zinsen bietet sich für viele eine Baufinanzierung an, denn die niedrigen Zinsen sorgen insgesamt für sehr günstige Möglichkeiten der Finanzierung.

Denkmalschutzobjekte in attraktiver Wohnlage

Ein deutlicher Wertzuwachs von Immobilien ist insbesondere in den Regionen der Großstädte zu verzeichnen. Deshalb sind die Preise für Immobilien, aber auch für Mieter vielerorts gestiegen. Teilweise sind die Anstiege sogar so hoch, dass viele Mieter und Käufer auf Objekte außerhalb der Großstädte zurückgreifen müssen. Zudem ist der Wohnraum in Städten nur im begrenzten Umfang vorhanden. Jedoch gibt es für Anleger auch innerhalb der Großstädte noch einige Möglichkeiten, Immobilien in bester Lage zu erwerben. Viele der Denkmalschutzobjekte liegen in bester Wohnlage. Oftmals sogar mitten im Zentrum der Stadt. Dort tragen sie maßgeblich zum Erhalt des einzigartigen Stadtbildes bei. Zugleich zeichnen sich denkmalgeschützte Immobilien auch oftmals durch einen großzügig geschnittenen Wohnraum aus. Das macht Immobilien der Art nicht nur für Käufer mit der Absicht der Eigennutzung attraktiv, sondern auch Mieter schätzen Altbauwohnungen, sodass Anleger in der Regel keine Probleme mit der Vermietung haben werden.

Hohe Steuervorteile bei Kauf und Sanierung von Denkmalobjekten

Neben der guten Lage und dem zu erwarteten Wertsteigerung bieten denkmalgeschützte Immobilien den Anlegern den zusätzlichen Vorteil der steuerlichen Ersparnis. Beim Kauf können Anleger laut Andreas Schrobback nicht nur einen Teil des Kaufbetrags über die ersten Jahre abschreiben, sondern laut §7 des Einkommensteuergesetzes auch einen großen Teil der Sanierungskosten steuerlich geltend machen. Anleger können in den ersten Jahren bis zu 100 Prozent von der Steuer absetzen und auch wer die Denkmalimmobilie zu eigenen Wohnzwecken nutzt, kann immer noch rund 90 Prozent in den ersten Jahren mit der Steuererklärung angeben. Dadurch erhalten Käufer von denkmalgeschützten Immobilien hohe Steuervorteile, welche beim Kauf mit einer regulären Immobilie nicht möglich wären. Einen zusätzlichen Steuervorteil können Anleger beim Verkauf der Immobilien erhalten, wenn sie diese für mindestens zehn Jahre halten, denn nach dieser Zeit muss der erzielte Gewinn nicht extra versteuert werden.

 

Zinskommentar von Dr. Klein: Ein Jahresende voller Fragezeichen zu den Baufinanzierungszinsen

250x250Die Zinsen für Baufinanzierungen in Deutschland haben sich auch in den letzten vier Wochen auf niedrigem Niveau schwankend seitwärts bewegt und sind zuletzt unter das Tief von Anfang Juni 2012 gesunken. Die Unsicherheit der Investoren hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Eurozone ist immer noch groß und deutsche Staatsanleihen werden bisher als sicherer Hafen angesehen. Wie sich die Baufinanzierungszinsen im nächsten Jahr entwickeln werden, wird aktuell von zu vielen Unbekannten bestimmt, um auch nur annähernd prognostizierbar zu sein.

Die Europäische Zentralbank senkte die Wirtschaftsprognose für die 17 Euroländer und erwartet wie viele Institute nun ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung in 2013. Auch für die deutsche Wirtschaft wurde die Prognose von 1,6 Prozent auf 0,4 Prozent reduziert. Hierbei ist die Annahme, dass die Nachfrageschwäche der anderen Euroländer Deutschland in Sippenhaft nimmt. Auf der letzten Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde eine Senkung des Leitzinses aufgrund der europaweit schlechten Wirtschaftsprognose zwar diskutiert, er wurde aber bei 0,75 Prozent belassen. Sollte die Wirtschaft nicht wieder anziehen, ist den nächsten Monaten eine Leitzinssenkung zu erwarten.

Die neuen Kredite für Griechenland werden den Haushalt 2013 mit 730 Mio. Euro belasten. Wie hoch die Zahlungen tatsächlich ausfallen und welche Auswirkungen dies auf die Kreditfähigkeit Deutschlands hat, ist aktuell aber noch nicht abzusehen. Auch Italien stehen turbulente Wochen bevor, in denen sich die Wirtschaftskrise verschärfen könnte, wenn Berlusconi tatsächlich gewählt würde und Stimmung gegen Europa, den Euro und die von Deutschland initiierte Sparpolitik machen könnte. Es besteht außerdem die Gefahr, dass Italiens Glaubwürdigkeit in der Eurozone verloren geht und die Risikoaufschläge für italienische Staatsanleihen aufgrund der erwarteten Unsicherheit wieder steigen. Wie sich die verschiedenen Ereignisse in Europa in Summe auf die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen auswirken bleibt ungewiss. Es ist aber anzunehmen, dass die Baufinanzierungszinsen auch zum Jahresauftakt 2013 noch äußerst attraktiv bleiben.

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Winterzeit ist Planungszeit – Auch die Finanzierung des Eigenheims will gut vorbereitet sein
Auf der Suche nach sicheren und rentablen Anlageformen haben viele Investoren in deutsche Immobilien investiert und damit insbesondere in den Ballungszentren die Immobilienpreise in die Höhe getrieben. Zusätzlich haben viele private Haushalte die niedrigen Zinsen genutzt, um Eigentum als Altersvorsorge zu erwerben. Wer den Traum vom Eigenheim im nächsten Jahr realisieren möchte, sollte genügend Zeit für eine fundierte Planung der Finanzierung mit einbeziehen. Insbesondere für Neubauwillige eignen sich dafür die Wintermonate gut. „Kunden sollten sich nicht von den niedrigen Zinsen verführen lassen, vorschnell eine Kaufentscheidung zu treffen oder die langfristige Tragfähigkeit der Finanzierung zu vernachlässigen“, sagt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG. Im Vorfeld sollte immer ein ehrlicher Kassensturz gemacht werden. Dabei sollten die  monatlich bezahlbare Rate nicht zu knapp kalkuliert und Rücklagen für Unerwartetes eingeplant werden. Gawarecki verdeutlicht: „Wenn der Finanzierungspielraum definiert ist, sollte man sich die historisch niedrigen Zinsen sichern und diese für eine möglichst lange Zeit vertraglich garantieren lassen. Um zu vermeiden, dass die monatliche Rate nach Ablauf der Zinsbindung das Haushaltseinkommen zu stark belastet, sollte zudem eine hohe anfängliche Tilgung von mindestens zwei Prozent vereinbart werden. Denn je kleiner die Restschuld, desto geringer sind die zusätzlichen Kosten, die durch einen möglichen Zinsanstieg nach Ablauf der ersten Finanzierung entstehen.“

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 700 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Pressekontakt

Michaela Reimann
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressesprecherin
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Energieausweis fällt bei mehr als zwei Drittel aller Immobilienkäufer durch

Kaufen statt MietenBerlin/München, 13. Dezember 2012 – Der Energieausweis soll in 2013 für jede Immobilie verpflichtend werden und so Orientierung bei der Einschätzung der Energiebilanz einer Immobilie bieten. Doch nur jeder zehnte Käufer fühlt sich durch den Energieausweis gut informiert. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Immobilienbarometer von Interhyp und ImmobilienScout24, für das im November 2.025 Kaufinteressenten befragt wurden

Steigende Energiekosten werden zunehmend zu einer Belastung für Immobilienbesitzer. Kein Wunder also, dass die Energiebilanz eines Objektes die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst. Laut aktuellem Immobilienbarometer achten rund 84 Prozent der Käufer auf den energetischen Zustand einer Immobilie. Aufschluss soll der Energieausweis geben, der nach EU-Vorgabe vom Verkäufer zukünftig unaufgefordert vorgezeigt werden soll. Eine entsprechende Verordnung soll 2013 in Deutschland beschlossen werden. Doch die aktuelle Umfrage zeigt: Ein Großteil der Käufer stellt dem Energieausweis ein schlechtes Zeugnis aus.

70 Prozent der Immobilienkäufer fühlen sich durch den Energieausweis gar nicht oder nur teilweise informiert. Über ein Drittel (36 Prozent) kritisiert, dass der Energieausweis nur über den Energieverbrauch, nicht aber über den energetischen Zustand eines Kaufobjektes informiert. Fazit der Umfrage von ImmobilienScout24 und Interhyp ist, dass nur jeder zehnte befragte Käufer den Energieausweis für informativ und hilfreich hält. Dabei lohnt es sich, vor dem Kauf gut informiert zu sein. Denn so lassen sich hohe Folgekosten durch energetische Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vermeiden.

Doch worauf achten Interessenten, bevor sie sich für oder gegen einen Kauf entscheiden? Das Einsparpotenzial durch moderne Heizungsanlagen, doppelt verglaste Fenster oder eine gute Außendämmung ist groß. Entsprechend geben rund 72 Prozent der Befragten an, dass ihr Hauptaugenmerk auf der Heizungsanlage liegt. Rund 70 Prozent stufen Fenster mit Doppelverglasung als sehr wichtig ein. Für 63 Prozent ist die Dämmung der Außenwände kaufentscheidend. Schlusslicht – trotz wachsenden Umweltbewusstseins – sind Solarthermieanlagen (rund 8 Prozent) und Photovoltaikanlagen (4,5 Prozent).

„Dass nur wenige Kaufinteressenten den Energieausweis als hilfreich einstufen, ist bedenklich“, so Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24. „Schließlich soll er Immobilienkäufer dabei unterstützen, die Energiebilanz ihres Wahlobjektes richtig einzuschätzen.“

Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, ergänzt: „Die Umfrage zeigt, dass der energetische Zustand oft über den Kauf mitentscheidet. Was viele nicht wissen: Für den Kauf frisch sanierter Wohnungen gibt es staatliche Förderdarlehen und Modernisierungskredite sind derzeit besonders günstig.“

Rekordtief für Baugeld erneut unterschritten: Immobilienkredite günstig wie nie

Kaufen statt Mieten(München, 6. Dezember 2012) Einen Tag vor der heutigen Ratssitzung der Europäischen Zentralbank, die erneut keine weitere Senkung des Leitzinses brachte, sind die Zinsen für Immobilienkredite unter das Rekordtief vom Juni gefallen. Das meldet Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen. Die Baugeldzinsen liegen damit auf dem niedrigsten Stand in der Geschichte der Bundesrepublik. “Darlehensnehmer sollten die Traumkonditionen für sich nutzen”, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. “Das gilt für Erstfinanzierer, aber vor allem für Eigenheimbesitzer mit einem bestehenden Kredit.” Denn vielen Darlehensnehmern sei gar nicht bewusst, so Goris, dass sie sich die aktuellen günstigen Zinsen auch schon für die Zukunft sichern können, wenn ihre Zinsbindung noch läuft.

Zinsen für langfristige Hypothekenkredite werden nicht direkt von einer Veränderung des Leitzinses beeinflusst, sie orientieren sich an langfristigen Kapitalmarktzinsen. Als Maß für die Entwicklung der Baugeldzinsen gilt daher die DGZF-Rendite für zehnjährige Pfandbriefe. Sie ist gestern unter das Rekordtief vom Juni 2012 gefallen.

Interhyp-Vorstand Goris rät vor allem Eigenheimbesitzern zu prüfen, wie lange die Zinsbindung ihres bestehenden Kredits noch läuft, und sich die günstigen Zinsen möglichst jetzt zu sichern. “Die aktuellen Niedrigzinsen bieten viele Kreditinstitute schon heute an, auch wenn das Darlehen erst in einem halben oder einem Jahr abgerufen wird.” Sogar für Kredite, deren Zinsbindung noch später ausläuft, gibt es Sparchancen über Forward-Darlehen, die günstige Zinsen bis zu 66 Monate im Voraus sichern.

Auch Immobilienkäufer und Bauherren sollten ein geplantes Vorhaben rasch umsetzen, rät Goris. Der Experte fügt jedoch hinzu: “Angesichts der starken Preissteigerungen für Immobilien gilt es aber hier, besonders auf die Lage und Qualität der Immobilie zu achten.”

Niedrige Zinsen und hohe Immobilienpreise – Angst vor einer Immobilienblase wächst

Andreas Schrobback Immobilienblase Die Zinsen für Hypotheken bewegen sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Zugleich steigen dadurch vielerorts die Immobilienpreise. Deshalb befürchten einige Experten eine Immobilienblase, so wie es in einigen Ländern wie in Spanien oder den USA bereis zu sehen war.

Zwar sei immer noch ausreichend Platz nach oben, jedoch könnte sich diese Entwicklung auf lange Sicht auch negativ auf den Immobilienmarkt auswirken. Allerdings könnte die Immobilienblase, laut einigen Experten, nicht durch die großen Investoren entstehen, sondern sie könnte durch private Anleger begünstigt werden. Denn insbesondere Privatpersonen nutzen das niedrige Zinsniveau, um den Kauf einer Immobilie zu realisieren. Dadurch versprechen sich viele Eigentümer sicheres Kapital für die Zukunft, jedoch könnte eine Inflation dazu führen, dass viele private Immobilienbesitzer ihre Darlehensraten nicht mehr zurückbezahlen können.

Günstige Immobilienfinanzierungen durch niedriges Zinsniveau

Momentan können Immobilienkäufer allerdings noch von niedrigen Zinsen profitieren. Die Zinsen weisen zeitweise historische Tiefststände auf. Vielerorts werden Darlehensnehmern Hypothekendarlehen mit Zinsen von unter drei Prozent angeboten, sodass die gesamte Finanzierung sehr günstig ausfallen kann. Allerdings sollten Immobilienkäufer beachten, dass die Zinsbindung meist nicht für die gesamte Zeit der Rückzahlung gilt. Nach dieser Zeit können deutlich höhere Zinssätze gelten, wodurch auch die monatliche Belastung stark ansteigen wird. Diese höheren Kosten sollten Immobilienkäufer direkt zu Beginn einplanen, damit die Rückzahlungsraten auch noch bei höherem Zinsniveau und einer zugleich ansteigenden Inflation gezahlt werden können. So wird davon ausgegangen, dass die Zeiten der niedrigen Zinsen langsam dem Ende entgegen gehen, denn auf lange Sicht wird sich das niedrige Zinsniveau nicht halten können.

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