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DIE ZUKUNFT DES WOHNENS

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Andreas Schrobback über die Zukunft des WohnensEin kürzlich erschienener Artikel des Stern beschäftigt sich mit der Wohnsituation in Zukunft. Wie werden wir Deutschen in Zukunft wohnen? Welche Möglichkeiten gibt es schon und was sind die neuesten Trends? Die Sparkasse stellt die 5 wichtigsten Wohntrends der Zukunft vor – eine sehr interessante Lektüre, vor allem für diejenigen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, sich eine eigene Immobilie zuzulegen.

DIGITALISIERUNG, GLOBALISIERUNG UND LANDFLUCHT SIND EINFLUSSREICHE FAKTOREN

Die moderne Zeit ist durch vielerlei neue Faktoren wie z. B. zunehmende Bevölkerungszahlen in den Ballungsgebieten, Digitalisierung und Globalisierung geprägt, welche in den letzten Jahrzehnten nicht in diesem Maße bestimmend waren. Dies wird nach Einschätzung von Fachleuten auch eine Änderung in der Wohnlandschaft hierzulande mit sich bringen. Hierbei könnten folgende 5 Wohnkonzepte an Bedeutung zulegen:

1. Der Zusammenschluss von sogenannten Baugruppen bzw. Baugemeinschaften, um Bauvorhaben günstiger realisieren zu können. Daneben stehen die Wohnprojekte mit dem Ziel, Immobilien nach Gruppenbedürfnissen zu gestalten. Beide Varianten erzielen durch den Zusammenschluss mehrerer Gleichgesinnter Ersparnisse bei den Kosten und Zinsen.

2. Mobiles Zuhause: Was bisher galt, ändert sich in Zukunft – so ist geplant, sogenannte mobile Immobilien vermehrt auf den Markt zu bringen. In Österreich ist dies schon viel weiter verbreitet als bei uns. Dort gibt die Wohnwaggons, aus natürlichen Rohstoffen, mit solarbetriebener Zentralheizung, Wasser-Kreislauf, Photovoltaikanlage und Bio-WC. Diese sind nicht nur mobil, sondern können sogar mit anderen Einheiten zusammengeschlossen werden.

3. Autarke Immobilien: Immer mehr Häuser besitzen ein eigenes Energie-Kraftwerk für die Eigenversorgung. Nutzungskonzepte für Sonnen- und Windenergie, Wärmerückgewinnung und Bodennutzung entwickeln sich immer weiter und werden effektiver. Hierbei steht neben den eigentlichen Energiegewinnungsstrategien vor allem auch eine möglichst effiziente Dämmung im Vordergrund.

4. Sogenannte Modulhäuser sind auf dem Vormarsch: In Containerform und meist in Holzbauweise werden diese in der Fabrik vorgefertigt. Diese sind zwar vergleichsweise klein aber hochflexibel: Bei Bedarf sind sie einfach transportabel umsetzbar. Zudem benötigen sie nur geringe Fläche, was den Anforderungen der Zukunft eher gerecht wird als flächenverschlingende Einfamilienhäuser.

5. Totale Vernetzung in den eigenen 4 Wänden: Schon jetzt spüren viele die Digitalisierung, die auch in privaten Haushalten Einzug hält. Das Wohnen der Zukunft wird mehr und mehr davon geprägt sein. Über Sensoren werden die Umgebungsvariablen gemessen – wie z. B. Temperatur oder Luftqualität, Kühlschränke können Lebensmittel nachbestellen. Darüber hinaus wird es zukünftig mehr Vernetzung auch innerhalb von Regionen, z. B. in Straßenzügen oder in ganzen Städten geben. Hiervon sind alle Lebensbereiche eines Menschen betroffen – von Bildung, über Energie und Gesundheit bis Verkehr.

FAZIT: ES WIRD SMART

Dies alles liest sich sehr spannend und man kann sicher davon ausgehen, dass diese Entwicklungen früher oder später eintreffen werden. „Smart Living“ ist schon heute keine Utopie mehr – und mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung werden unsere Wohnumgebungen zukünftig völlig anders aussehen als bisher.

Bild© AdobeStock_areebarbar