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KfW-Förderung ist gefragt: Zahl der Anträge betrug mehr – Andreas Schrobback über energetische Sanierung

17 Juli 2013 49 views Keine Kommentare
Andreas Schrobback Immobilien

Andreas Schrobback Immobilien

(Berlin, 17.07.2013) Bei ihrem Sanierungsvorhaben können sich private Immobilieneigentümer vom Staat unterstützen lassen. Bei der KfW-Bank sind Förderprogramme erhältlich, die sowohl zinsvergünstigte Darlehen als auch Zuschüsse zur Finanzierung umfassen. Damit soll die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden vorangetrieben werden. Durch die Ausstattung eines Hauses mit einer Wärmedämmung, den Einbau von neuen Fenstern und weitere Maßnahmen lässt sich der Energieverbrauch senken. Auch wenn auf längerfristige Sicht hohe Einsparungen durch geringere Energiekosten erreicht werden, wirken die hohen Investitionskosten zunächst abschreckend. Daher sollen die Förderprogramme mehr Hauseigentümer dazu motivieren und es ihnen erleichtern, die Sanierung durchzuführen.

In 2012 wurden deutlich mehr Wohneinheiten saniert

Laut den Zahlen der KfW wurden im letzten Jahr 173.140 Wohneinheiten durch private Kreditnehmer mithilfe der Fördermittel energetisch saniert. Dies entspricht einem Anstieg um 42% gegenüber dem Vorjahr. Anhand der Daten zeigt sich, dass es vor allem die privaten Hauseigentümer sind, die zur Energiewende beitragen. Insgesamt konnten mit den Fördergeldern 242.000 Wohneinheiten saniert werden. Der Differenzbetrag entfällt auf gewerbliche Eigentümer, darunter Genossenschaften, Wohnungsunternehmen und Kommunen.

Hauseigentümer können bei der KfW nicht nur für Einzelmaßnahmen einen Antrag zur Förderung stellen. Auch für die Komplettsanierung einer Immobilie zum KfW-Effizienzhaus werden Programme angeboten. Darüber hinaus übernimmt die Bank anteilig die Kosten einer qualifizierten Baubegleitung für Sanierungsvorhaben. Auch für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien kann ein Zuschuss beantragt werden. Neu im Programm ist der Investitionszuschuss für die energetische Sanierung von Denkmalimmobilien. Damit lassen sich auch für denkmalgeschützte Gebäude staatliche Fördermittel nutzen. Als Voraussetzung gilt bei allen Förderprogrammen, dass der KfW-Energieeffizienzhaus-Standard durch die baulichen Maßnahmen realisiert werden kann.

Bild © Bernd S. – Fotolia.com

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