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Betriebskostenspiegel 2013: Mietnebenkosten steigen weiter

10 September 2013 243 views Keine Kommentare

mietnebenkosten(Berlin, 10.09.2013) Lt. einer aktuellen Erhebung des Deutschen Mieterbundes (DMB) steigen die regelmäßigen Betriebskosten schon seit Jahren immer weiter an. Auch gibt es mittlerweile kaum noch nennenswerte Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. So kann derzeit von einem Betrag von durchschnittlich ca. 2,20 Euro je m² Wohnfläche im Monat ausgegangen werden, der für die Betriebskosten (die sog. „zweite Miete“) für gemieteten Wohnraum zu kalkulieren ist. Davon entfallen fast 50 % allein auf Heizung und Warmwasserversorgung – Basis hierfür waren die Erhebungen aus dem Abrechnungsjahr 2011. Preistreibend waren vor allem die Kostensteigerungen im Bereich Heizöl-, Gas- bzw. Fernwärme-Versorgung. Energiekosten verteuerten sich dabei im Vergleich zu 2009 um etwa 0,09 Euro je m² Wohnfläche im Monat.

Ost und West haben sich angenähert

Diese preistreibende Entwicklung zeigt sich fast identisch in den neuen wie in den alten Bundesländern: Während vor einigen Jahren noch teils deutliche Unterschiede im Vergleich der anfallenden Betriebskosten vorlag, haben sich im Laufe der Zeit die Betriebskostenausgaben angenähert. In 2011 zahlten Mieter in Ostdeutschland durchschnittlich 2,18 Euro je m² und Monat, im Westen durchschnittlich 2,21 Euro je m² und Monat. Insbesondere waren für eine Annäherung der Kostenniveaus die Grundsteuer-, Müllbeseitigungs- und Gebäudereinigungsbelastungen entscheidend, denn diese sind im Westen der Republik um einiges höher als in den neuen Bundesländern.

In Zukunft kaum Erleichterung in Sicht

Nach Meinung vieler Experten werden sich die Kostensteigerungen auch in Zukunft fortsetzen. Hierbei sind insbesondere die Preisentwicklungen für Energie bzw. Warmwasser interessant, denn sie bestimmen zu einem sehr großen Teil die Gesamtkostenentwicklung. Dass Energie und Warmwasser zukünftig billiger werden, ist nach Ansicht vieler Fachleute aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation in Deutschland eher unwahrscheinlich.

Bild © DOC RABE Media – Fotolia.com

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